Colin McRea: DiRT 2 Test auf der XBox 360

Eins ist ganz klar: ohne Demoversion hätte ich nicht zugeschlagen!
Und eigentlich wollte ich DiRT 2 ganz sicher nicht bei Gamestop kaufen, denn die letzten Erfahrungen waren in der Flensburger Filiale echt zum Abgewöhnen! Aber nachdem das Spiel nirgends anders für die XBox 360 zu bekommen war, freute ich mich dann doch über das letzte Exemplar bei der unfreundlichen Gamestop Filiale in Flensburg.

Der Einstieg

So – nun geht es aber um das Spiel selbst! An der genialen Partystimmung im Menü des Games hat sich natürlich nichts geändert. Somit ging es auch gleich los mit der Rennkarriere. Schnell meinen Namen aus einer Liste gesucht und schwupp… alle im Spiel sprechen mich tatsächlich mit meinem Realnamen an. Nice!

Ich bin auf der 2. niedrigsten Schwierigkeitsstufe gestartet und sah nur den feinen Staub meiner Konkurrenten. Hmm… nachdem ich einige Runden gefahren war, bemerkte ich, dass ich mit dem verdienten Geld keine besseren Teile für meinen Rennwagen kaufen kann. Nix mit Pimp my Ride!

Okay – es ist eine Schmach, aber ich habe dann von „Lässig“ auf „Leicht“ geschraubt und schon lief es. Vielleicht ist es gar etwas zu leicht, aber für mein Ego fühlen sich die guten Platzierungen nun besser an! 🙂

Die Optik

Zu den unterschiedlichen Locations kann ich sagen, dass ich die gebotene Abwechslung mag. Besonders klasse fand ich die Scheinwerferrennen in London, welche vor dem Blockkraftwerk stattfinden, welches mancher vom LP-Cover von Pink Floyd kennt.

Die Grafik von DiRT 2 fällt selbstredend als erstes in Auge. Das Demo hat schon einen Vorgeschmack gegeben, aber die neuen Strecken von der Vollversion von DiRT 2 wissen zu überzeugen. Die Texturen sind wunderbar hoch aufgelöst, die atmosphärischen Nebel und Staubeffekte sind unerreicht und die vielen winzigen Details sind perfekt. Die Wagen verdrecken mit der Zeit, sicher nichts Neues, aber toll gemacht. Die Reifen schleudern glaubwürdig Schlam, Steine und Staub in die Höhe.

Die Akkustik

Für mich der schwächste Teil des Spiels. Die Musik ist klasse, die Umgebungsgeräusche sind auch stimmig, aber mir gefallen die Motorengeräusche nicht sehr. Sie klingen muffig und flau.

Zudem vermisse ich in meinem Wohnwagen, dem Hauptmenü des Spiels, dass ich an der Stereoanlage alle im Spiel enthaltenen Songs frei anhören kann.

Das Gameplay

Für mich ist das Wichtigste Element die Steuerung und diese kann leider nicht ganz mit der brillianten Grafik von DiRT 2 mithalten. Was natürlich auch wirklich schwer ist! Teilweise verhält sich der Wagen auf der Piste wie ein Stück Seife. Die Kontrolle über mein Fahrzeug ist nach meinem Geschmack nicht perfekt. Allerdings ist es auch kein richtiges Drama. Es macht trotzdem höllisch Spass die Kiste durch die Kurven zu ziehen. Mein Lenkradtest steht noch aus und was ich dazu im internet lesen konnte lässt hoffen.

Das Fazit

DiRT 2 ist ein Spiel, welches einfach und unkompliziert super Spaß macht. Das Game verlangt keine große Einarbeitungszeit und läßt sich durch die verschiedenen Schwierigkeitsgrad gut anpassen. Stetig wird der Spieler vom Spiel mit Feedback, kleinen Gimmicks und Zusätzen bei der Stange gehalten. DiRT 2 ist also vermutlich das Passende Gegenstück zu dem kommenden Forza 3, welches den Simulations-Freak und Schrauber zu bedienen weiß.

Zum Multiplayer Modus kann ich noch nichts sagen, da ich bisher nur in der Demoversion diesen ausprobiert hatte. Ich konzentriere mich grad voll auf meine Offline-Karriere. Brooom Brooom!

Aktuelle Wertung:

9.0 von 10

XBox 360 Demo-Check: Dirt 2

Also in letzter Zeit gab es einige Demo-Highlights auf XBox Live. Neben Shadow Complex und dem überraschend guten Batman – Arkham Asylum hat mich aber Dirt 2 total umgehauen. Der erste Teil von Dirt hat mich damals nicht sonderlich begeistert. Die Grafik war okay, aber das Fahrgefühl hat mich nicht überzeugt.

Somit hatte ich nicht sonderlich viel von Dirt 2 erwartet, zumal ich mich schon auf Forza 3 fixiert habe. Jetzt bin ich aber überzeugt, dass Dirt 2 ein ernster Kaufkandidat ist. Neben einer umwerfenden Präsentation hat es mir besonders das Handling der Fahrzeuge und die wunderbar staubige Atmosphäre angetan. Es ist einfach gigantisch, wie sich glaubwürdige Staubwolken beim Kurvenziehen bilden, die Reifen Spuren im weichen Sand hinterlassen und die Luft heiss flimmert.

Konnte man mit Dirt 1 nur offline seine Runden drehen, zeigt schon die Demo von Dirt 2, wie genial der neue Multiplayer wird. Auch wenn ich sicher Forza 3 kaufen werde, nicht zuletzt wegen des Multiplayers, wird Dirt 2 vermutlich ein Multiplayererlebnis bescheren, wie es zu besten Pure-Zeiten möglich war. Grundsätzlich errinnert mich das neue Dirt 2 sowieso etwas an den genialen Quad-Racer Pure.

Ich bin nun gespannt auf die ersten Testergebnisse, die wegen des nahenden Veröffentlichungsdatums nicht lange auf sich warten lassen sollten.

UPDATE: erste Testergebnisse und Reviews zu Dirt 2 schlagen im Netz auf

IGN.COM 8.4

IGN.COM (UK) 9.0

EUROGAMER.NET 8 von 10

CVG 9.1

Installation Mac OS X 10.6 auf Macbook 1st Gen

So – kurzgesprochen: es hat alles fehlerlos funktioniert. Aber es hat insgesamt etwas länger gedauert, als gedacht. Das lag allerdings an meinen persönlichen Voraussetzungen, denn mein schwarzes Macbook der ersten Generation hat eine 80 GByte HDD eingebaut und die ist randvoll.

Ich habe die Installations DVD von Snow Leopard ins Laufwerk gelegt und ich bekam dann recht schnell die Ansage, dass die Festplatte mit ca. 1.5 GByte freiem Speicherplatz nicht ausreichend ist. Es wurde nicht benannt wieviel Speicher nötig ist. Ich habe dann ca. 16 GByte Fotos auf meine externe Festplatte verschoben. Dann klappte die Installation von Mac OS X 10.6 tadellos. Mir wurden 57 Minuten Installationszeit angezeigt.

In meinem Fall waren nach der Installation waren dann zusätzliche 9 GByte Speicher auf der HDD frei. Die kann ich prima gebrauchen! 🙂

Ich habe noch nicht viel mit dem System gemacht, aber es fällt optisch kaum eine Änderung auf. Ich kann auch auch nicht behaupten, dass die Reaktionsgeschwindigkeit des Systems nun besser ist. Vielleicht liegt das ja auch an meinem Intel Prozessor, denn im Macbook der ersten Generation war ja „nur“ ein Intel Core Duo verbaut.

Somit denke ich, dass ich auch in Zukunft nicht großartig in den Genuss der technischen Neuerungen kommen werde. 29,- Euro für das Update waren okay, aber mehr hätte ich nun mit meinen ersten Erfahrungen mit dem neuen System auch nicht ausgeben wollen.

Ich bin nun gespannt, ob sich mit der Zeit neue Feinheiten aufzeigen und mich positiver stimmen.

Mac OS X Snow Leopard

Das ging aber ganz schön fix! Donnerstagabend habe ich Mac OS X Snow Leopard online per iPhone bestellt und heute kam es dann auch schon per Post in der Firma an.

Mac OS X Snow Leopard VerpackungDas Bild habe ich übrigens mit dem iPhone 3GS aufgenommen. Ich bin von der Qualität nicht so begeistert. Das konnte vor 4 Jahren mein Sony K750i schon besser. 😦

Wenn ich heute am Abend mit meiner Freundin Doctors Diary ansehe (PSSST!), werde ich parallel Mac OS X Snow Leopard installieren. Mein System hatte ich bereits am Wochenende per Time Machine gesichert. Es sollte also nichts Schlimmes passieren.

Besonders gespannt bin ich auf den zusätzlichen Speicherplatz, den ich nach der Installation zusätzlich auf der HDD haben soll. Mein schwarzes Macbook der ersten Generation röchelt mit nur noch knappen 1.5 GByte freiem Speicher herum.  Wird Zeit, dass ich unsere Bilderbibliothek von iPhoto auf eine externe Festplatte auslagere.

Ich werde berichten, ob und wie das Update gelaufen ist.

Stop-Motion LEGO Wahnsinn

In unglaublichen 1500 Stunden wurde hier eine atemberaubende Stop-Motion Animation aus LEGO-Steinen gebaut. Alle Gamer werden Ihre Freunde dran haben, denn es werden viele alte Videospielthemen aufgegriffen.

Aber seht selbst im „8-BIT Trip“:

Musik auf XBox 360 streamen

Ich möchte ein kleine Entdeckung mit den Lesern teilen. Es handelt sich um das kostenlose Programm Simplify Media. Es steht zum Download für den PC, MAC und Linux zur Verfügung. Außerdem gibt es nun auch ein APP für das iPhone.

Mit dem Programm kann man seine eigene Musikbibliothek aus iTunes online verfügbar machen. Die Zugriffsmöglichkeiten sind sehr vielfältig: aus dem Büro, per iPhone oder wie ich per XBox in den eigenen vier Wänden.

Bisher hatte ich eine externe Festplatte an meine XBox per USB angeschlossen, die meine Musik enthielt. Nachteil war, dass keine Playlisten existierten. Aber das entfällt nun dank diese netten Programmes. Per WLAN kann die XBox direkt auf mein Macbook zugreifen und alle Songs, Alben oder Playlists abspielen. Nun steht immer die aktuellste Mediathek zur Verfügung ohne Kabelsalat voll partytauglich 🙂 . Ich hatte schon früher nach Softwarelösungen hierfür gesucht, aber nur kostenpflichtige Software gefunden. Zudem lief die nicht stabil.

Jetzt wünschte ich mir noch, dass Microsoft den Musikplayer general überholt!

  • Ich möchte im Song vorspulen können.
  • Ich hätte gerne neue und schickere Equalizer-Grafiken für den Bildschirm,
  • die nicht nur zufällig getauscht werden (bitte nur ein Effekt durchgängig!!!),
  • sowie einen echten Softwareequalizer für die Ohren.

Damit würde die XBox 360 einen deutlichen Schritt weiter in Richtung Mediacenter gehen. Bitte bitte bitte Herr Schneider-Johne!

Ich hatte übrigens einen Musik-Player als Demo aus dem Bereich Community-Software auf die XBox geladen, aber die Software brachte meine XBox immer zum Abstürzen… hmmm.

Zur Homepage von Simplify Media

XBox 360 Slim & Quiet

Die ganze Welt wartet nun auf die PS 3 im neuen Gewand alla PS 3 Slim. Kostenreduktion wird als Mehrwert verkauft. Mal abwarten ob der Formfaktor der PS3 Slim ein Mehrwert darstellt und es nicht nur heisst dünner aber breiter. 😉

Unabhängig davon würde ich mir wünschen, dass Microsoft die XBox 360 überarbeitet. Das Design finde ich eigentlich recht zeitlos und okay, aber wie wäre es mit einer XBox 360 Quiet ?! Dann noch WIFI-Adapter fest in die Wunderbox und alle sind glücklich. Da meine Extragarantie nach 3 RROD in wenigen Monaten abläuft, würde ich glatt zuschlagen. Zudem wäre eine größere Festplatte auch klasse. Ich habe noch das alte 20 GByte Modell.

Glücklich zumindest bis nächstes Jahr XBox 360 Natal erscheint. Hoffentlich vergisst MS nicht die Grafikchips zu pimpen und etwas mehr RAM zu spendieren. Ich hoffe Microsoft schränkt die Spieleentwickler nicht ohne Grund so ein, dass nur über die offiziellen Bibliotheken die Hardware der Xbox 360 angesprochen werden darf. Damit könnten viele alte Spiele einen angenehmen Pimp-Effekt auf einer verbesserten Hardware erleben. Sony hat sich diesen Weg bereits verbaut.

Wie cool wäre es, wenn z.B. Mass Effect 1 oder Fallout 3 butterweich mit 60 FPS über den Schirm flimmern?!