Kurztest – RacePRO

Endlich hat es der Entwickler SimBim geschafft eines seiner grandiosen PC-Spiele auf eine Konsole zu konvertieren. Grundsätzlich hat Simbim es geschafft ein spielenswertes Game auf der XBox 360 zu entwickeln. Allerdings könnten PGR oder Forza-Fans eine kleine Enttäuschung erleben, wenn Sie auf eine gestylte Präsentation oder einen gigantischen Umfang hoffen.

Das Spiel richtet sich in seiner jetzigen Form an Fans von simulationslastigen Rennspielen. Das Fahrzeughandling, die Rennwagen und die Strecken erzeugen eine neue und auf Konsolen unbekannte Erfahrung. Wer sich der Herausforderung stellen will und durchaus Lernbereitschaft mitbringt, wird seine helle Freude mit der Simulation haben. Obwohl eine Einzelspielerkarriere im Spiel vorhanden ist, ist diese nicht sonderlich umfangreich und motivierend gestaltet. Allerdings habe ich selten solch mitreissende Fahrgefechte auf dem Asphalt erlebt. Die KI-gesteuerten Konkurrenten wirken sehr authentisch. Letztlich wird aber der Multiplayer nachhaltig die Stärke von PacePRO sein. Der ist gelungen und super motivierend. Obwohl die Grafik im Spiel nicht so flüssig läuft, wie bei anderen Rennspielen und neben Tearing auch Pop-Ups auftauchen, fällt dies im Spiel meist kaum auf, da man doch sehr vom Fahrgefühl gefesselt ist.

PRO

– bester Sound in einem Rennspiel

– tolle Cockpitperspektive

– geniale optische Regensimulation

– super Fahrgefühl

– robuster Multiplayermodus

 

CONTRA

– wenig Fahrzeuge

– Benutzeroberfläche nicht sehr ansehnlich

– Framerate nicht konstant und Tearing

Testergebnis: 8 von 10

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