Call of Duty Modern Warfare 2 Test

Der diesjährige Firstperson-Shooter  Modern Warfare 2 der Call of Duty-Reihe ist nun seit einigen Wochen auf dem Markt und ich erlaube mir nach etlichen Spielstunden ein Fazit.

Ich bin überrascht, dass ich im Verlauf der letzten Wochen seit Erscheinen des Spiels unterschiedliche Eindrücke gesammelt habe. Zum Beispiel bin ich davon ausgegangen, dass ich COD 6 mehr oder weniger ununterbrochen über Wochen spielen würde. Das war aber nicht der Fall, denn kurzzeitig fesselten mich Lips: Number one hits und Assassins Creed 2 mehr.

Zum Singleplayer sei gesagt, dass er sehr unterhaltsam und effektreich ist. Ich habe COD 6 in einem Rutsch durchgespielt und das Spiel zeigte eine Spielzeit von 5 Stunden und 21 Minuten. Die Story stellte sich für mich nicht als fortlaufend roter Faden dar, sondern of fügten sich die Informationen der einzelnen Level nicht zu einem großen Ganzen zusammen. So habe ich einfach jeden Level für sich betrachtet und wirklich genossen. Man kann Modern Warfare 2 ohne Probleme als interaktiven Actionfilm bezeichnen. Handwerklich außergewöhnlich umgesetzt, spitzen Specialeffects, bombastischer Soundtrack, aber mangelhafte Story.

Für mich persönlich stellt seit COD 4 der Multiplayer den wahren Kern von Call of Duty dar. Der Umfang des Multiplayers wurde bei Modern Warfare weiter verfeinert und mit vielen Details angereichert, die erst im Laufe eines längeren Spielelebens freigeschaltet werden. Am auffälligsten sind für mich die Änderungen bei den Maps, die an Größe und im Detail zugelegt haben. Angeblich wurde die Vergrößerung durch ein verbessertes Streaming der 3D Engine möglich. Sichtbarer Nachteil ist das späte Aufpoppen von Texturen, die in unterschiedlichen Qualitätsstufen je nach Entfernung des Betrachters eingeblendet werden. Doch meist fällt dieses kleine Problem im Eifer des Gefechtes nicht negativ auf.

Ich habe aktuell 24 Stunden Spielzeit im Multiplayer von COD 6 verbracht und erlerne langsam die Feinheiten der sehr unterschiedlichen Maps. Meine K/D-Rate hat sich in den letzten 4-5 Stunden von 1.1 auf 1.36 erhöht. Das liegt mit Sicherheit an der besseren Übersicht auf den Spielmaps, denn es gibt eigentlich kaum einen Winkel, der sich für sicheres Campen anbietet. Nach meiner Erfahrung lohnt es von Deckung zu Deckung zu rushen und regen Gebrauch vom Radar und den Geräuschen der Umwelt zu machen. auch hier ist es ein wirklicher Vorteil, wenn man ein 5.1 Sourround-Kopfhörer nutzen kann. Allerdings empfand ich die Umgebungssounds bei COD5 World at War als wesentlich plastischer! Toll finde ich in der Hinsicht, dass es nun nicht nur eine PERK für lautloses Schleichen gibt, sondern umgekehrt auch einen PERK für eine Anhebung der Lautstärke von feinen Geräuschen der Gegener.

Call of Duty 6 Modern Warfare 2 ist der Waffen-Porno geworden, die sich alle herbeigesehnt haben. Nach 24 Stunden Spielzeit im Multiplayer vermisse ich noch keine Map-Packs. Diese sind für den sechsten Teil von COD zum Glück wieder angekündigt. Viele aktuelle Maps spielen sich nun nicht nur horizontal, sondern auch vertikal. Durch die Größe der Maps gleichen sich die Laufwege und Gefechtsplätze von Spielrunde zu Spielrunde nicht sehr. Das finde ich sehr positiv.

Mir fällt zudem immer mehr auf, wie sehr ich die flüssige 60 Hz Darstellung von Call of Duty schätze. Immer wenn ich in Versuchung komme einen neuen Shooter zu testen, bemerke ich eine Bildwiederholfrequenz von weniger als 60 Hz als sehr störend.

Es gibt bei COD 6 ein Äquivalent zum Multiplayer, den ich aber noch nicht ausreichend getestet habe, um Ihn zu beurteilen. Dieser Spielmodus ist auf kooperatives Spielen ausgelegt stellt die Spieler vor unterschiedliche Aufgaben und Situationen, die nach Zeit und Punkten gelöst werden müssen.

Meine Wertung aufgeschlüsselt nach Spielmodus:

Singleplayer: 8 von 10

Multiplayer: 9.5 von 10

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Mordern Warfare 2 Reviews

Am 10.11.2009 fällt erst das Embargo für die Modern Warfare 2 Testberichte, aber erste Magazine zeigen schon erste Test zum neusten Teil von Call of Duty. Ich habe noch einen Haufen weiterer Wertung zund Reviews nachgetragen.

Zudem habe ich gestern Abend ca. 5 Stunden CoD MW 2 auf der XBox 360 gezockt und kann mit meinem ersten Eindruck die guten Wertungen bestätigen. Es läuft nach meinem Gefühl butterweich, schaut fantastisch aus und spielt sich richtig klasse!

Die Ergebniss schauen schon sehr gut aus und alle Vorbesteller und CoD-Interessierte dürfen sich auf das neue Spiel freuen. Hier die nationalen und internationalen Reviews:

Zudem gibt es auf bereits erste Videos zum Nuke Kill Streak (nach 25 Kills):

Kurztest – Resident Evil 5 für die XBox 360

Ich muss dem Kurztest kurz vorausschicken, dass ich in den letzten Wochen vor dem Release des Spieles überlegt hatte das Spiel nicht zu kaufen. Die Gründe waren die Demo und die teils schlechte Meinung in der Community zur Steuerung bzw. der fehlenden Weiterentwicklung des Gameplays von Resident Evil 4 zu Resident Evil 5.

Resident Evil 5

Resident Evil 5

Glücklicherweise habe ich das Spiel gleich am Launchtag gekauft. Es gibt wenig Schlechtes zu berichten und viel Gutes. Das Augenfälligste ist mit Sicherheit die Präsentation des Spieles. Im Stile eines Hollywoodblockbusters beginnt der Spielspass und zeigt unglaublich detailierte, scharfe undflüssige Bilder. Ständig erlebt man Ahhh- und Ohhh-Momente und sollte sich beim ersten Durchspielen Zeit für etwas Sightseeing in den Leveln nehmen. Es lohnt sich!

Das Gameplay wird mit passenden Einspielungen garniert und treibt eine unterhaltsame und motivierende Handlung voran. Der Sound passt klasse – egal ob Hintergrundgeräusche oder der Soundtrack.

Von vielen Seiten kritisiert, störte mich die Begleitperson, welche per KI gelenkt wurde nicht und hat gegenteilig einige augenbrauenhebende Momente verursacht. Aber ich kann auch in den Chor mit einstimmen und jedem empfehlen Resident Evil 5 mit einem Mitspieler zu spielen. So habe ich mir die mittelfristige Zukunft der Spielewelt vorgestellt! Spielspass pur… tolle Momente im Miteinander. Selten konnte ich mich von einem Spiel trennen, denn es motiviert ungemein die Story aufzulösen, nur noch um die nächste Ecke spähen…

Mit der oft kritisierten Steuerung hatte ich keine Probleme und empfinde sie als bewußte Entscheidung und Bestandteil des Gameplays. Alles flutschte super.

PRO

– bombastische Grafikorgie

– spitzen Charakter- und Monsterdesign

– besser als ein Kinofilm (interaktives Kino)

CONTRA

– minimales Tearing (HDMI o.k. aber per VGA deutlicher)

– Wartezeit auf Teil 6 😉

Wertung

9 / 10

Kurztest – RacePRO

Endlich hat es der Entwickler SimBim geschafft eines seiner grandiosen PC-Spiele auf eine Konsole zu konvertieren. Grundsätzlich hat Simbim es geschafft ein spielenswertes Game auf der XBox 360 zu entwickeln. Allerdings könnten PGR oder Forza-Fans eine kleine Enttäuschung erleben, wenn Sie auf eine gestylte Präsentation oder einen gigantischen Umfang hoffen.

Das Spiel richtet sich in seiner jetzigen Form an Fans von simulationslastigen Rennspielen. Das Fahrzeughandling, die Rennwagen und die Strecken erzeugen eine neue und auf Konsolen unbekannte Erfahrung. Wer sich der Herausforderung stellen will und durchaus Lernbereitschaft mitbringt, wird seine helle Freude mit der Simulation haben. Obwohl eine Einzelspielerkarriere im Spiel vorhanden ist, ist diese nicht sonderlich umfangreich und motivierend gestaltet. Allerdings habe ich selten solch mitreissende Fahrgefechte auf dem Asphalt erlebt. Die KI-gesteuerten Konkurrenten wirken sehr authentisch. Letztlich wird aber der Multiplayer nachhaltig die Stärke von PacePRO sein. Der ist gelungen und super motivierend. Obwohl die Grafik im Spiel nicht so flüssig läuft, wie bei anderen Rennspielen und neben Tearing auch Pop-Ups auftauchen, fällt dies im Spiel meist kaum auf, da man doch sehr vom Fahrgefühl gefesselt ist.

PRO

– bester Sound in einem Rennspiel

– tolle Cockpitperspektive

– geniale optische Regensimulation

– super Fahrgefühl

– robuster Multiplayermodus

 

CONTRA

– wenig Fahrzeuge

– Benutzeroberfläche nicht sehr ansehnlich

– Framerate nicht konstant und Tearing

Testergebnis: 8 von 10

GTA 4 „The Lost And Damned“ – erstes Fazit

Ich war sehr gespannt, obwohl ich im Hauptspiel von GTA 4 bei ca. 30% der Hauptgeschichte die Motivation verloren hatte.

Insgesamt mussten für das Add-On 1,78 GByte heruntergeladen werden. Dafür musste ich extra Platz auf der kleinen 20GByte Festplatte machen.

Nachdem der Download auf der Platte gelandet war, stellte sich mir die Frage wie das Spiel zu starten ist. Letztlich habe ich die Spiele-DVD ins Laufwerk gelegt und GTA 4 gestartet. Da kam dann der Hinweis vom Spiel, dass der Spielezusatz erkannt ist. Leider gibt es keine Auswahlmenü, über welches ich bestimmen kann, ob ich das Hauptspiel oder das Add-On spielen möchte. Vermutlich muss ich einen alten Spielstand von GTA 4 bemühen, um später die Abenteuer von Nico weiter zu verfolgen.

Aber nun zu „The Lost And Damed“. Die Story ist klasse. Tolle Charaktere und nettes Gameplay. Allerdings erschint mir der Schwiergkeitsgrad  etwas angehoben worden zu sein.

Abgesehen von den Startproblemen gibt es ansonsten nur Positives zu berichten:

  • subjektiv betrachtet wirkt die Grafik etwas flüssiger
  • es gibt etwas mehr Details in der Umwelt
  • der Granatenwerfer macht regelrecht süchtig 🙂
  • Motorräder fahren sich klasse
  • coole neue Songs im Radio (z.B. Iron Maiden)

Es gehen die Gerüchte in der Community um, dass das Spiel zensiert wurde. Die Gore-Effekte seien reduziert oder ausgeblendet. Mir ist nichts in der Richtung aufgefallen. Falls tatsächlich was fehlt, so sind die Einschnitte nicht relevant.